3. März 2010
Die Elektroindustrie-Exporte Deutschlands in die beiden mit Abstand bevölkerungsreichsten Länder der Erde konnten zum Jahreswechsel wieder deutliche Zuwächse verbuchen.
Die deutschen Elektroexporte nach China und Indien beenden das Jahr 2009 ohne Minuszeichen. Bei China konnte unter Einberechnung des Monats Dezember mit 0,0 Prozent Veränderung der Vorjahreswert ziemlich genau gehalten werden, bei Indien ergab sich sogar ein kleines Plus von 1,6 Prozent. Weltweit sanken die deutschen Elektroexporte allerdings im Jahr 2009 um schmerzliche 16,4 Prozent.
Der Blick auf einzelne Produktgruppen der Elektroindustrie zeigt, dass gegenüber China vor allem mehr Starkstromkondensatoren (+87,0 Prozent) abgesetzt werden konnten. Es folgen unmittelbar dahinter Empfangsantennen und Breitband-Verteiltechnik mit einem Plus von 86,0 Prozent (Produktbereich des Fachverbands Satellit & Kabel). Auch Batterien (+22,4 Prozent) sowie Beleuchtungstechnik (+18,0 Prozent) verzeichneten noch deutliche Absatzzuwächse.
Gegenüber Indien konnte sich der Absatz von Batterien mit einem Plus von 39,0 Prozent besonders gut entwickeln, knapp gefolgt von Installationsgeräten und -systemen (+36,8 Prozent). Auch die Beleuchtungstechnik kann mit einem Plus von 8,8 Prozent auf das Jahr 2009 recht positiv zurückblicken. Ebenfalls noch mit einem deutlichen Plus (7,7 Prozent) beschließt der Absatz von Kabeln und isolierten Drähten das Geschäftsjahr in Indien.
Weitere Informationen und Meldungen: Außenwirtschaft; Ländernachrichten; Publikationen